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Sommerfrische am Berg Wolkenstein Gröden






Klettern, Klettersteige, Bergsteigen

Felsen fühlen

Bergsteigen und Klettern - die besondere Faszination! Ein Ausloten der eigenen Kräfte und Möglichkeiten. Grenzen erfahren und in unbekannte Bereiche vordringen. Neue Maßstäbe und Werte setzen und über sich selbst hinauswachsen. Die Dolomiten bieten dafür absolute Highlights. Sie gelten weltweit als das El Dorado für Kletterer und Bergsteiger!

Die Felsen der Dolomitentürme können die Menschen im wahrsten Sinne in den Händen halten, vielfältig sind die Möglichkeiten:

von leichten Klettersteigen wie auf den Sas Rigais (3.025 m), einem der Geisler Türme, auf die Cir-Spitze (2.592 m) oder den Oskar Schuster-Steig am Plattkofel (2958 m), bis hin zu schwierigeren Klettersteigen auf den Pisciadú oder den Pössnecker in der Sellagruppe, sowie Alpintouren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, z.B. auf die Fermeda, den Sellastock oder den Langkofel (3.181 m). Gröden ist ein wahres Kletter El Dorado.


Bergsteigen und Klettern: Unsere Vorschläge

Kleine Cirspitze, 2520 m (Wandern, Klettersteig)

Kleine Cirspitze

Links außen die kleine Cirspitze, die im Vergleich zum großen Bruder schon einen richtigen Klettersteig zu bieten hat.

Große Cirspitze, 2592 m (Wandern, Klettersteig)

Große Cirspitze

Ein paar Drahtseile erleichtern den Anstieg auf die große Cirspitze, der von links her den Gipfel erreicht.

3 Std.  220 Hm  leicht

Die Kleine ist die schwierigere der beiden beschriebenen Cirspitzen. Indes ist sie besonders bei Klettersteig- Neulingen sehr beliebt.
Talort: Wolkenstein, 1560 m.
Ausgangspunkt: Grödnerjoch, 2121 m.
Gehzeiten: Grödnerjoch – Kleine Cirspitze 2 Std.;
Cirspitze – Grödnerjoch 1 Std
Aufstieg:
Vom Hotel Cir zur Bergstation der Dantercepies- Gondelbahn und über einen Grashang zu einer Rinne. Eine Leiter markiert den Einstieg, weiter über eine Felskante zur Gipfelkuppe.
Abstieg: Vom Gipfel ein kurzes Stück auf dem Aufstiegsweg, dann einem anderen Fixseil folgend in eine Rinne hinab.
3 1/2 Std.  470 Hm  leicht

Die Große ist die größte aller zehn Cirspitzen, die auf der Nordseite das Grödnerjoch dominieren. Und sie ist ein reichlich frequentiertes Bergsteigerziel, mit ein klein wenig Ferrata-Feeling.
Talort: Wolkenstein, 1560 m.
Ausgangspunkt: Grödnerjoch, 2121 m.
Gehzeiten: Grödner Joch – Große Cirspitze 2 Std.; Cirspitze
– Grödnerjoch 1 1/2 Std.
Aufstieg: Vom Hotel Cir dem Straßenverlauf in nördlicher
Richtung bis zum Anfang der Schlucht folgen, dann weiter in Kehren zum Schluchtabschluss, rechts über eine Felsrampe – Drahtseil – und weiter auf einem guten Steig zum Gipfel.
Abstieg: Wie Aufstiegsroute.




Sass Rigais, 3025 m, Ostgrat (Klettersteig)

6 Std.  920 Hm  leicht

Der Sass Rigais ist ein Monument von einem Berg. Zusammen mit der exakt gleich hohen Nachbarspitze Furchetta ist er das Aushängeschild der Geislergruppe. An ihm wurden gleich zwei Klettersteige errichtet, ein eisenbewehrter Normalanstieg durch die Südwestflanke und der spannende Anstieg über den Ostgrat. An letzterem gibt es für Klettersteigfans etwas mehr Eisen zwischen die Finger. Die Kombination der beiden Routen verspricht eine herrliche Überschreitung dieses wahhaft königlichen Berges.
Talort: St.Christina, 1409 m.
Ausgangspunkt: Bergstation Col Raiser, 2107 m.
Gehzeiten: Bergstation Col Raiser – Regensburger Hütte 1/4 Std. ; Regensburger Hütte – Plan Ciautier 1 Std.; Plan Ciautier – Sass Rigais 2 Std.;
Sass Rigais
Sass Rigais – Bergstation Col Raiser 2 3/4 Std.
Aufstieg
: Von der Bergstation der Kabinenbahn Col Raiser leicht absteigend zur Regensburger Hütte. Weiter auf dem Weg Nr. 13 bis zur Plan Ciautier, entlang dem lang gezogenen Salierestals zur Salieresscharte. Nun links zum Einstieg und über eine Rinne zu Steigspuren und zum Gipfel.
Abstieg: Wie Aufstieg.
Variante: Über die Südwestflanke absteigen, ebenfalls ein gesicherter Klettersteig im selben Schwierigkeitsgrad.

Die eleganten Geislerspitzen werden dominiert vom wuchtigen Sass Rigais (l.), der in seiner hier sichtbaren Westseite einen klettersteigähnlichen Normalweg birgt. Etwas anspruchsvoller und spannender ist der hier verdeckte Ostgrat.
         

 

Pisciaduhütte – Tridentinasteig (Klettersteig/Klettern)

Klettern in den Dolomiten

4 3/4 Std.  600 Hm  mittel

Gewiss einer der meistbegangenen Klettersteige der Dolomiten – mit der berühmten Hängebrücke am Schluss.
Talort: Wolkenstein, 1560 m.
Ausgangspunkt: Großer Parkplatz unterhalb des Grödner Jochs, 2100 m.
Gehzeiten:
Parkplatz – Einstieg 3/4 Std.; Klettersteig 1 1/2 Std.;Ausstieg – Pisciaduhütte 1/2 Std.; Pisciaduhütte – Mittagstal 2 Std.
Aufstieg:
Über den ebenen Weg ostwärts und über Latschenhänge etwas absteigend zum Einstieg. Über
eine Felsrampe östlich des Exnerturms erreicht man den alten Steig (leichtere Variante), weiter geht es über die ausgesetzte Route der Südostwand. Der Exnerturm wird an seinem oberen Ende durch eine kleine Hängebrücke verlassen und leicht ansteigend geht es zur Hütte.
Abstieg: Von der Hütte links auf dem Weg Nr. 676 ins Mittagstal und weiter über den Weg Nr. 651 zur Grödnerjochstraße.
Variante: Rechts von der Hütte über den Weg Nr. 666, zum Teil Klettersteig, durch das Setustal zum Parkplatz.

Sass Pordoi, 2710 m, Fedele-Route (Klettern)

6 3/4 Std.  500 Hm  IV+ (mittel)

Dominiert wird die Route von einem mächtigen schwarzen Wasserstreifen, der mehrmals gequert wird.Und der kommt natürlich nicht von ungefähr. Wer also nicht durch glitschiges Gemäuer turnen möchte, der steigt in die Fedele keinesfalls zu früh im Jahr und am besten erst nach einigen Schönwettertagen ein.
Talort: Wolkenstein, 1560 m.
Ausgangspunkt: Pian-Schiavaneis-Hütte, 1850 m.
Gehzeiten: 3/4 Std.zum Einstieg; 4 – 5 Std.Kletterei; 1 Std. Abstieg.
Zustieg: Den Weg Nr. 647 unter der Felswand in Spitzkehren steil nach links aufsteigen. Über eine Rinne zum Einstieg am Fuße der Westwand.
Route: Nach einem Absatz sogleich mitten hinein in eine IV+ und sich rechts haltend zu einem Köpfl. Nun radikal links zu
einem nächsten Köpfl, über einen Riss (IV–) zum nächsten Stand direkt an den Wasserrillen. Diesen parallel einige Meter folgen (IV–) und sie dann queren. Weiter über Risse zu einer senkrechten Wand (IV+) und zu einer Rampe, die sich nach links zieht. Nun wieder nahe dem Wasserstreifen über Risse höher klettern und rechts über ein Band, einen Riss (IV+) zur Platte (IV). Über eine Schuppe direkt in den Wasserstreifen (IV). Rechts über eine Platte zu einer Nische und durch die Wasserrillen zu einem schrägen Riss. Über Risse und zwei Rinnen zum Ausstieg auf das große Schuttband nach zwei Drittel der Wandhöhe.
Abstieg: Die Wandhöhe bis auf das große Band beträgt etwa 500 Hm, sodass Genießer es bei dieser Tour belassen und über das Schuttband nach rechts ausqueren, um in 1 Std zur Pordoischarte abzusteigen. Variante:Wer’s drauf hat, klettert in weiteren sechs Seillängen zum Gipfel (bis IV+).
         





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